Postpartale Periode (Wochenbett)
Nach der Geburt beginnt die postpartale Periode, auch Wochenbett genannt. Diese ersten Wochen sind eine Zeit der Erholung von Schwangerschaft und Geburt und eine Umstellung für die ganze Familie. Eltern und Baby lernen sich kennen und finden gemeinsam in den neuen Alltag. In dieser Zeit ist gesundheitliche Betreuung wichtig.
Oft übernehmen Hebammen die Nachbetreuung im Wochenbett. Hebammen begleiten Familien bei Fragen und in der ersten Zeit mit dem Baby. Sie beobachten z. B. die Rückbildung der Gebärmutter, die Milchbildung, die Heilung von Verletzungen nach der Geburt und das allgemeine Wohlbefinden der Mutter.
Auch die Entwicklung Ihres Babys wird beobachtet. Dabei schaut die Hebamme z. B., wie sich das Gewicht entwickelt, wie das Kind trinkt, ob die Verdauung gut funktioniert und wie sich die Haut farblich verändert.
Welche Themen werden besprochen?
Hebammen helfen bei vielen Fragen rund um das Leben mit Baby. Dazu gehören die Ernährung und Pflege des Babys, Schlaf, Schreien, die Bindung zwischen Eltern und Kind, Veränderungen in der Familie und die neuen Herausforderungen im Alltag.
Warum ist eine Nachbetreuung durch Hebammen wichtig?
Die erste Zeit nach der Geburt ist oft aufregend, ungewohnt und manchmal auch belastend. Mit einer Hebamme können offene Fragen in aller Ruhe bei einem Hausbesuch besprochen werden. Die Hebamme hilft dabei, Auffälligkeiten früh zu erkennen und gibt Sicherheit im Umgang mit dem Kind.
Wohin kann ich mich wenden?
Hebammen, die Hausbesuche im Wochenbett durchführen: Hebammensuche
Kosten für die Hausbesuche durch Hebammen werden in den ersten Wochen nach der Geburt von der Sozialversicherung übernommen, wenn die Hebamme einen Vertrag mit der Sozialversicherung hat. Es ist sinnvoll, früh Kontakt mit einer Hebamme aufzunehmen.
Letzte Aktualisierung: 15.09.2026