Eltern-Kind-Pass

Hebammenberatung 2

Die zweite Hebammenberatung findet zwischen der 24. und 34. Schwangerschaftswoche (SSW 23+0 bis 33+6) statt. Das persönliche Wohlbefinden der Schwangeren steht dabei im Mittelpunkt. Das Gespräch bietet einen vertraulichen Rahmen, über alles zu sprechen, was in dieser Phase der Schwangerschaft wichtig oder herausfordernd ist.

Ein wichtiger Teil der Beratung ist Ihr seelisches Wohlbefinden. Viele Schwangere erleben Ängste, depressive Verstimmungen oder sind starken Belastungen ausgesetzt. Werden solche Situationen früh erkannt, können sie gut behandelt werden.

Deshalb werden bei der Hebammenberatung kurze Fragebögen eingesetzt. Mit diesen kann eingeschätzt werden, ob Unterstützung notwendig ist. Die Fragebögen helfen, Anzeichen von Depressionen oder Ängsten rund um Schwangerschaft und Geburt (peripartale Depression) zu erkennen. Dazu zählen folgende Fragebögen:

Warum ist die Beratung wichtig?

Die Hebammenberatung unterstützt dabei, informierte und selbstbestimmte Entscheidungen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby zu treffen. Sie ergänzt die medizinischen Untersuchungen durch eine ganzheitliche Sicht, die auch emotionale und soziale Aspekte berücksichtigt.

Wo kann die Untersuchung gemacht werden?

Die Untersuchung wird von Hebammen, die Beratungen im Rahmen des Eltern-Kind-Pass anbieten, durchgeführt.

Letzte Aktualisierung: 15.09.2026