Hebammenberatung 1
Die erste Hebammenberatung findet zwischen der 14. und 20. Schwangerschaftswoche (SSW 13+0 bis 19+6) statt. Die Beratung beinhaltet Informationen zum Verlauf einer Schwangerschaft, zur Geburt, zum Wochenbett (die Zeit nach der Geburt), zur Ernährung des Babys, über gesundheitsförderndes Verhalten und über weitere Unterstützungsmöglichkeiten.
Die Hebammenberatung ist ein Gespräch zwischen Ihrer Hebamme, Ihrer:Ihrem Partner:in und Ihnen. Dabei geht es um den Verlauf einer Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett. Es wird auf die verschiedenen Formen der Geburt und gesundheitsfördernde Aspekte des Stillens eingegangen. Hebammen informieren Sie über Ernährung, Bewegung und die Auswirkungen von Alkohol und Nikotin auf das Baby.
Die Hebammenberatung bietet Raum für Ihre persönlichen Fragen, Unsicherheiten, Sorgen oder andere Belastungen. Emotionale oder psychosoziale Anliegen können angesprochen werden. Daher lohnt es sich, bereits vorab darüber nachzudenken, welche Themen Ihnen wichtig sind und was Sie genauer verstehen möchten. Sie sind eingeladen, mit Ihren eigenen Fragen zur Beratung zu kommen!
Warum ist die Beratung wichtig?
Die Hebammenberatung unterstützt dabei, informierte und selbstbestimmte Entscheidungen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby zu treffen. Sie ergänzt die medizinischen Untersuchungen durch eine ganzheitliche Sicht, die auch emotionale und soziale Aspekte berücksichtigt.
Wo kann die Untersuchung gemacht werden?
Die Untersuchung wird von Hebammen, die Beratungen im Rahmen des Eltern-Kind-Pass anbieten, durchgeführt.
Alle Untersuchungen im Eltern-Kind-Pass sind kostenlos, wenn sie von Ärztinnen oder Ärzten durchgeführt werden, die einen Vertrag mit der Sozialversicherung haben. Auch im Ausland durchgeführte Untersuchungen können in Österreich anerkannt werden. Voraussetzung ist, dass die Untersuchung und der Zeitpunkt der Untersuchung den Vorgaben des österreichischen Eltern-Kind-Pass entsprechen.
Letzte Aktualisierung: 15.09.2026