Augenfachärztliche Untersuchung
Die zweite Augenuntersuchung findet zwischen dem 22. und 36. Lebensmonat des Kindes statt. Gutes Sehen ist wichtig für die Entwicklung des Kindes – zum Spielen, Lernen und zur Orientierung. Viele Sehprobleme wie Schielen, Kurz- oder Weitsichtigkeit oder eine Sehschwäche eines Auges (Amblyopie) werden oft nicht sofort erkannt. Werden sie früh erkannt, können sie meist gut behandelt werden.
Bei der augenfachärztlichen Untersuchung fragt die Ärztin oder der Arzt zuerst, ob Ihnen Sehprobleme bei Ihrem Kind aufgefallen sind. Danach werden die Augen untersucht. Dabei werden die Sehschärfe, die Augenbereiche und Kurz- oder Weitsichtigkeit überprüft. Dafür werden die Pupillen mit Tropfen erweitert. Außerdem wird untersucht, ob Ihr Kind schielt oder eine Sehschwäche (Amblyopie) hat.
Ziel der Untersuchung ist es, Sehprobleme früh zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln.
Warum ist die Untersuchung wichtig?
Der Sehsinn entwickelt sich in den ersten Lebensjahren sehr schnell. Kinder merken oft nicht, dass sie schlecht sehen, weil sich das für sie normal anfühlt. Deshalb werden Sehprobleme häufig erst spät erkannt. Je früher Sehprobleme entdeckt werden, desto besser können sie behandelt werden. Gutes Sehen ist wichtig zum Spielen, Lernen und für die Entwicklung des Kindes.
Wohin kann ich mich wenden?
Diese Augenuntersuchung wird ausschließlich von Fachärztinnen oder Fachärzten für Augenheilkunde und in den Fachambulatorien für Augenheilkunde durchgeführt.
Für diese Untersuchung ist eine eigene Terminvereinbarung erforderlich.
Alle Untersuchungen im Eltern-Kind-Pass sind kostenlos, wenn sie von Ärztinnen oder Ärzten durchgeführt werden, die einen Vertrag mit der Sozialversicherung haben. Auch im Ausland durchgeführte Untersuchungen können in Österreich anerkannt werden. Voraussetzung ist, dass die Untersuchung und der Zeitpunkt der Untersuchung den Vorgaben des österreichischen Eltern-Kind-Pass entsprechen.
Letzte Aktualisierung: 15.09.2026