Konsum von Suchtmitteln in Schwangerschaft und Stillzeit
Eine Schwangerschaft ist ein besonderer Abschnitt im Leben. Sie kann aber auch herausfordernd sein. In herausfordernden Situationen kann es schwer fallen auf Suchtmittel wie Medikamente oder Drogen zu verzichten. Die Abhängigkeit von bestimmten Suchtmitteln ist eine psychische Erkrankung, die nicht allein überwunden werden muss. Hier gibt es Infos dazu.
Folgende Substanzen gelten als Suchtmittel:
- bestimmte Schlaf-, Beruhigungs- und Schmerzmittel
- Cannabis
- Kokain
- Ecstasy
- Speed
- Opioide
- Ritalin
- Ketamin
Warum sind Suchtmittel in Schwangerschaft und Stillzeit gefährlich?
Der Konsum von Suchtmitteln in der Schwangerschaft kann vor allem die Gesundheit Ihres Kindes gefährden und zu Komplikationen führen. Für Ihr Baby sind Suchtmittel viel gefährlicher als für Sie selbst. Es kann zu Fehlbildungen, Störungen im Wachstum oder in der Entwicklung kommen. In späterer Folge kann Ihr Kind Verhaltens-Störungen und Lernstörungen haben.
Wichtig: Besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, ob eine Entzugsbehandlung notwendig ist oder mit einer sogenannten Substitutions-Behandlung begonnen werden kann. Manche Suchtmittel dürfen auf keinen Fall plötzlich und ohne fachliche Begleitung abgesetzt werden. Das kann gefährlich für Sie und Ihr Baby sein.
Wo gibt es Unterstützung?
Das Wichtigste für Sie und Ihr Kind - holen Sie sich Unterstützung!
Es hilft, wenn diese Personen früh Bescheid wissen. So können Sie und Ihr Baby die beste Unterstützung bekommen. Gemeinsam fällt es leichter, gut auf sich und das Baby zu achten.
Wenn Sie Fragen haben, abhängig sind oder sich in Substitutions-Behandlung befinden, gibt es Unterstützung und Beratung! Wenden Sie sich an:
- Suchtprävention sowie Suchtkoordinationsstellen
- Ihre Ärztin oder Ihren Arzt
- Ihre Hebamme
- einer Elternberatungsstellen oder die „Frühen Hilfen“
- andere Expertinnen und Experten, denen Sie vertrauen
Wohin kann ich mich wenden?
Suchthilfekompass:
CONTACT für Schwangere und Eltern
CONTACT hilft Schwangeren und Eltern, die Alkohol, Drogen oder andere Substanzen zu sich nehmen. Sie bekommen kostenlose Beratung und Unterstützung für sich und Ihr Baby.
Modecenterstraße 14/Block A/3. OG
1030 Wien
📞 +43 1 4000 87 387
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Letzte Aktualisierung: 15.09.2026